Stationen
der Reise
Mérida
Chichén Itzá
Mérida
Mérida ist
die größte Stadt der Halbinsel Yucatán und
zugleich die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie
wurde 1542 von Francisco de Montejo auf den Ruinen der ehemaligen
Maya-Siedlung Ti Ho gegründet. Die "Weiße Stadt",
die ihren Beinamen aufgrund ihrer hellen Häuser-fassaden
trägt, wartet mit zahlreichen Schätzen auf.
Genießen Sie
das koloniale Flair und das bunte Treiben im historischen
Zentrum der Kolonialstadt.
Der zentrale Punkt
der Stadt ist der Zócalo. Hier tummeln sich nicht nur
Besucher sondern auch Einheimische. Um den Platz herum sind
zahlreiche Sehenswürdigkeiten angeordnet. Eine der bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten ist die imposanten Kathedrale, die
die größte und eine der ältesten Kirchen Yucatáns
darstellt. Sie wurde in den Jahren von 1561 bis 1599 im Kolonialstil
errichtet und ist an der Ostseite des Zócalo gelegen.
Im Regierungspalast Palacio del Gobierno können Sie einige
Malereien aus der Kolonialzeit bestaunen. Sie finden ihn an
der Nordseite des Zócalo. Auch der ehemalige Bischofspalast
Ateneo Peninsular, der Markt der Stadt und die Museen sind
einen Besuch wert.
Das Museo Regional
de Antropología am Palacio Cantón beherbergt
Fundstücke aus den Ausgrabungsstätten Yucatáns.
Im Nationalmuseum für Volkskunst - das Museo Nacional
de Arte Popular - findet man traditionelle Mayakleidung, Kunsthandwerk,
Malerei sowie Masken.
In Mérida
finden Sie ein interessantes Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten
aus Europa, Mexiko und der Maya-Küche.
Ebenso lassen die Hotels in Mérida keine Wünsche
offen. Shoppingfreunde sollten sich nicht den Besuch der Markthallen
entgehen lassen. Einen Freiluftbazar finden Sie in der 63.
Straße - die Casa de las Artesanías.
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Chichén
Itzá
Chichén Itzá
ist eine der größten und am besten erhaltenen Ruinenstätten
Yucatáns und liegt ca. 120 km östlich von Mérida
entfernt. Es war etwa 1.000 Jahre lang ein bedeutendes wirtschaftliches,
politisches und religiöses Zentrum. Eine der Besonderheiten
der 1988 zum Weltkulturerbe erklärten und hervorragend
restaurierten Stätte ist die Verbindung von Maya- und
Toltekenkultur, welche sich besonders in der ca. 30 m hohen
Pyramide von Kukulcán - auch El Castillo genannt -
widerspiegelt.
Besichtigen Sie
außerdem den Ballspielplatz Juego de Pelota, der an
den Seiten durch 8 m hohe Mauern eingerahmt wird, die Gruppe
der 1.000 Säulen, die Cenote Sagrado, in der von Archäologen
viele Opfergaben gefunden wurde, den Kriegertempel Templo
de los Guerreros mit seinen mit Maskenreliefs geschmückten
Säulen, das Observatorium El Caracol und den Convento
de las Monjas.
Zweimal im Jahr
- zur Sommer- und Wintersonnenwende können Sie hier in
einmaliges Schauspiel erleben: In der Abenddämmerung
tauch der Schatten einer Schlange an der Pyramide von Kukulcán
auf, die den Treppenaufgang hinunterzukriechen scheint.
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