Playa del Carmen hat selbst keine Sehenswürdigkeit, ist jedoch ein idealer Ausgangspunkt für Tagestouren zur Maya-Stätte Tulúm, nach Chichén Itzá oder auf die Insel Cozumel.
Im Nordosten der Yucatán-Halbinsel liegt im dichten Busch Cobá am Ufer des gleichnamigen Sees. Diese archäologische Stätte ist weniger überlaufen als jene von Tulúm. Cobá (übersetzt bedeutet der Name gekräuseltes Wasser) war während der Spätklassik die größte Maya-Siedlung und damit ein wichtiges Zentrum, von dem erst ein Bruchteil ausgegraben ist. Besichtigen Sie hier eine der höchsten Maya-Pyramiden. Den Kern der Anlage bilden Wohnbauten, Tempel und ein Ballspielplatz. Dieses Ensemble von Bauwerken wird als Cobá-Gruppe bezeichnet und befindet sich etwa 80 m vom Eingang entfernt. Die Anlage ist täglich von 7-18 Uhr geöffnet.
Früher wurde Izamal „La Ciudad de los Cerros“ genannt. Namensgebend waren die vielen Pyramiden Hügel in der Stadt. Heute nennt man die kleine Kolonialstadt (20.000 Einwohner) auch „Ciudad Amarilla“, da die meisten Gebäude ockergelb gestrichen sind. Der Ort wurde ca 300 n. Chr. gegründet und war eine bedeutende Pilgerstätte, an der der Himmels und Schöpfergott der Maya, Itzamná, verehrt wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt allen voran das Convento de San Antonio de Padua. Dies ist das größte Kloster in Yucatán. Es wurde 1553 durch den Franziskanerorden errichtet. Das Atrium der Anlage ist von 75 Arkaden umgeben und ist damit das zweitgrößte der Welt. Nördlich des Zentrums steht die Kinich-Kakmó-Pyramde. Sie können dieses 30 m hohe restaurierte Bauwerk besteigen und von dort oben den schönen Blick auf das Kloster, auf den Ort und die Umgebung genießen. An den zwei großen Plätzen, an der Breitseite des Klosters und an der Breitseite des Atriums finden Sie Restaurants. Ein Hotel, das Green River, gibt es in der Av. Zamna 342.
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