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Bevölkerungsstruktur
Mexiko ist mit seinen
rund 108 Millionen Menschen (Stand: 2005) die größte spanischsprachige
Nation der Welt. Sie setzt sich vorwiegend aus Mestizen, Indígenas
und Kreolen zusammen.
Kultur
Die Kulturnation
Mexiko ist von Indio-Kulturen, spanischen, europäischen
und nordamerikanischen Elementen geprägt. Die Hauptstadt
Mexiko-Stadt ist eines der bedeutendsten Kulturzentren Lateinamerikas
und bietet seinen Besuchern ein vielfältiges und abwechslungsreiches
Kulturangebot auf Weltniveau. Allerdings finden Sie häufig
auch in Provinzstädten kulturelle Highlights. Etliche
Stätten - meist präkolumbianische aber auch kolonialspanische
Anlagen - wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Religion
Die meisten Mexikaner
(etwa 87%) sind römisch-katholisch. Protestanten sind mit unter 4 % stark in der Minderheit. Seit 1873 gibt es
eine strikte Trennung von Staat und Kirche.
Feste und
Feiertage
1. Januar: Neujahr
5. Februar: Tag der
Verfassung
21. März: Geburtstag
von Benito Juárez
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Mai: Schlacht von
Puebla
1. September: Bericht
zur Lage der Nation
15./16. September:
Unabhängigkeitstag
12. Oktober: Entdeckung
Amerikas
2. November: Allerseelen
(nicht offiziell)
20. November: Tag der
Mexikanischen Revolution
12. Dezember: Fest
der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt (nicht offiziell)
25. Dezember: Weihnachten
Folklore
Neben den traditionellen Tänzen und der Mariachimusik, gibt es in Mexiko eine Vielzahl von volkstümlichen Festen und Bräuchen. In keinem anderen Land vergnügen sich die Menschen an so vielen Festtagen und folkloristischen Feiern wie in Mexiko. 5000 Veranstaltungen sollen es jährlich sein. An solchen Tagen wird ausgiebig getanzt, gegessen und getrunken. Kein Wunder, dass die Fiestas vor allem bei den unteren Bevölkerungsschichten sehr beliebt sind.
Die Feste haben nicht nur einen historisch-patriotischen Hintergrund, sondern entstanden meist aus einer Mischung aus christlichem Brauchtum, spanischer Tradition und altindianischen Riten.
Das wichtigste Fest ist das des Schutzpatrons des Ortes oder der Kirche. Es wird überwiegend im ländlichen Raum zelebriert. Der Carnaval dagegen wird im ganzen Land mit ausgelassenen Straßenfesten und Umzügen gefeiert. Besonders beeindruckend sind die Carnalvals-Tage in indigenen Regionen z. B. in Chamula. Eine weitere Tradition sind die Ferias, Jahrmärkte, die immer mit landwirtschaftlichen Ausstellungen verbunden sind.
Die mexikanischen Charreadas sind mit dem amerikanischen Rodeo vergleichbar. Sie haben ihren Ursprung in den Wettbewerben der mexikanischen Cowboys (vaqueros). Bei diesen farbenprächtigen Veranstaltungen, die meist am Sonntag Vormittag stattfinden, werden neben Reitkunststücken auch klassische Rancharbeiten vorgeführt. Das Programm einer Charreada wird auch von Tanz- und Gesangeinlagen begleitet.
Aus Spanien wurde der Stierkampf nach Mexiko gebracht. Mexiko-Stadt hat wie andere Städte eine Arena für dieses, auch in Mexiko umstrittene, Spektakel.
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