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Playa del Carmen ist neben Cancún ein weiteres Strandparadies an der Riviera Maya. Das ehemals idyllische Fischerdorf mit dem früheren Maya-Namen Xaman-Há hat sich in wenigen Jahren zum wichtigsten Ferienort entwickelt. Hier gibt es jedoch keine verunstaltenden Hoteltürme, so dass der mexikanische Charakter Playas erhalten bleiben konnte. Der Ort hat rund um die Hauptstraße, die Quinta Avenida, für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Hier finden Sie viele Hotels und eine breite Auswahl an Restaurants. Erleben Sie das bunte Nachtleben und erholen Sie sich am langgestreckten, weißen Strand. Tagsüber gehen große Kreuzfahrtschiffe vor Anker und bieten ihren Passagieren die Möglichkeit, für ein paar Stunden den Ort an der Riviera Maya zu erkunden. Playa del Carmen ist ein idealer Ausgangspunkt für Tagestouren zur Maya-Stätte Tulúm, nach Chichén Itzá oder auf die Insel Cozumel.
Die Kolonialstadt Tizimín mit 50.000 Einwohnern liegt an der MEX 195. Rund um den Parque Central finden Sie einige Geschäfte und auch den Palacio Municipal sowie das Kloster Tres Reyes Magos. An der gegenüberliegenden Seite des Platzes finden Sie das Restaurant Tres Reyes. Ein Hotel, Posada María Antonia, befindet sich in der Calle 50.
Chichén Itzá ist eine der größten und am besten erhaltenen Ruinenstätten Yucatáns und liegt ca. 120 km östlich von Mérida entfernt. Es war etwa 1.000 Jahre lang ein bedeutendes wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum. Eine der Besonderheiten der 1988 zum Weltkulturerbe erklärten und hervorragend restaurierten Stätte ist die Verbindung von Maya- und Toltekenkultur, welche sich besonders in der ca. 30 m hohen Pyramide von Kukulcán - auch El Castillo genannt - widerspiegelt. Besichtigen Sie außerdem den Ballspielplatz Juego de Pelota, der an den Seiten durch 8 m hohe Mauern eingerahmt wird, die Gruppe der 1.000 Säulen, die Cenote Sagrado, in der von Archäologen viele Opfergaben gefunden wurde, den Kriegertempel Templo de los Guerreros mit seinen mit Maskenreliefs geschmückten Säulen, das Observatorium El Caracol und den Convento de las Monjas. Zweimal im Jahr - zur Sommer- und Wintersonnenwende können Sie hier in einmaliges Schauspiel erleben: In der Abenddämmerung tauch der Schatten einer Schlange an der Pyramide von Kukulcán auf, die den Treppenaufgang hinunterzukriechen scheint.
Im Nordosten der Yucatán-Halbinsel liegt im dichten Busch Cobá am Ufer des gleichnamigen Sees. Diese archäologische Stätte - Cobá übersetzt bedeutet der Name gekräuseltes Wasser - war während der Spätklassik die größte Maya-Siedlung und damit ein wichtiges Zentrum, von dem erst ein Bruchteil ausgegraben ist. Besichtigen Sie hier eine der höchsten Maya-Pyramiden. Den Kern der Anlage bilden Wohnbauten, Tempel und ein Ballspielplatz. Dieses Ensemble von Bauwerken wird als Cobá-Gruppe bezeichnet und befindet sich etwa 80 m vom Eingang entfernt. Die Anlage ist täglich von 7-18 Uhr geöffnet.
In der Mitte des Komplexes erhebt sich „El Castillo“, das mit seinen Säulen mit Schlangenköpfen maya-toltekischen Einfluss zeigt. Abgesehen davon können Sie in Tulúm viele yucatekische Stilelemente aus unterschiedlichen Epochen und Regionen bestaunen. Sie werden beeindruckt sein von dem beeindruckenden Kontrast, den die grauweißen Ruinen mit der Befestigungsmauer, dem türkisfarbenen Meer, dem blauen Himmel und den Palmen im Hintergrund bilden.
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