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Playa del Carmen
Playa del Carmen ist neben Cancún ein weiteres Strandparadies an der Riviera Maya. Das ehemals idyllische Fischerdorf mit dem früheren Maya-Namen Xaman-Há hat sich in wenigen Jahren zum wichtigsten Ferienort entwickelt. Im Gegensatz zu Cancún gibt es hier jedoch keine verunstaltenden Hoteltürme, so konnte der mexikanische Charakter Playas erhalten bleiben.
Der Ort hat rund um die Hauptstraße, die Quinta Avenida, für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten. Hier finden Sie viele Hotels und eine breite Auswahl an Restaurants. Erleben Sie das bunte Nachtleben und erholen Sie sich am langgestreckten, weißen Strand. Auch bei amerikanischen Kreuzfahrttouristen ist Playa de Carmen daher sehr beliebt. Tagsüber gehen große Kreuzfahrtschiffe vor Anker und bieten ihren Passagieren die Möglichkeit, für ein paar Stunden den Ort an der Riviera Maya zu erkunden.
Playa del Carmen hat selbst keine Sehenswürdigkeit, ist jedoch ein idealer Ausgangspunkt für Tagestouren zur Maya-Stätte Tulúm, nach Chichén Itzá oder auf die Insel Cozumel.
Tulum
Obwohl Sie in dieser Anlage keine Meisterwerke der Mayaarchitektur bestaunen können, gehört Tulúm doch zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Maya. Ein bedeutender Bestandteil der Anlage ist die Befestigungsmauer, die vor Angriffen von der Landseite schützen sollte, dies erklärt den Namen der Siedlung: Tulúm bedeutet „Mauer“ oder „Wall“. Die Bauten stammen aus der nachklassischen Mayazeit und wurden zwischen 1000 und 1300 n. Chr. errichtet. In der Mitte des Komplexes erhebt sich „El Castillo“, das mit seinen Säulen mit Schlangenköpfen maya-toltekischen Einfluss zeigt. Abgesehen davon können Sie in Tulúm viele yucatekische Stilelemente aus unterschiedlichen Epochen und Regionen bestaunen.
Sie werden beeindruckt sein von dem beeindruckenden Kontrast, den die grauweißen Ruinen mit der Befestigungsmauer, dem türkisfarbenen Meer, dem blauen Himmel und den Palmen im Hintergrund bilden.
Palenque
Die Ruinen von Palenque gehören zu den eindrucksvollsten aller Maya-Stätten in Mexiko. Eingebettet im dichten Urwald am Ufer des Flusses Otulúm faszinieren die Gebäude unter den Kronen riesiger Bäume jeden Besucher. Die Bauten der Siedlung stammen aus dem 7. Jh. n. Chr., der klassischen Maya-Periode. Die Schönheit dieser Maya-Stätte ist durch die harmonische und fantasievolle Gestaltung der Bauten zu erklären. Lakamha, „Ort des Wassers“ ist vermutlich der ursprüngliche Name von Palenque.
Im Ort Palenque (35.000 Einwohner), der eigentlich Santo Domingo de Palenque heißt, finden sie entlang der Hauptstraße Juarez und in den Parallelstraßen Hotels für jeden Geschmack und jedes Budget. Wenn Sie eine ruhige Unterkunft bevorzugen, sollten Sie sich im Waldgebiet „La Cañada“ am westlichen Rand des Ortes umsehen. Weitere Hotels gibt es auch an der Straße zu den Ruinen von Palenque.
Campeche
Campeche (200.000 Einwohner) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates am Golf von Mexiko. Die Stadt hat ihren Ursprung in einer Festungsanlage, eine Situation, die in Mexiko einmalig ist. Seit 1999 gehört das geschichtsträchtige Zentrum zum Weltkulturerbe der Unesco.
Auch wenn Sie in Campeche keine herausragenden Sehenswürdigkeiten besichtigen können, ist doch die ganze Stadt mit ihrer Stadtmauer, den bunten Häusern im Zentrum und den sieben Baluartes, den Verteidigungsbastionen, aus dem 17. Jh. selbst den Besuch wert. Teile der alten Stadtmauer können Sie im Norden des Stadtkerns zwischen der Puerta del Mar und der Calle 53 sowie im Süden zwischen dem Baluarte de San Juán und dem Baluarte de San Francisco sehen. Versäumen Sie nicht, den Fuerte de San Miguel zu besichtigen, in dem das Museo Arqueológico e Histórico untergebracht ist. Dort können Sie neben filgranen Jademasken viele Schätze der Maya betrachten.
In den Straßen rund um den Parque Central finden Sie viele Restaurants und einige Hotels. Am Parque Central steht auch die Catedral de la Concepción, die älteste Kirche von Yucatán, mit deren Bau bereits 1540 begonnen wurde. In ihrer heutigen Form besteht der Bau jedoch erst seit 1700.
Merida
Mérida ist die größte Stadt der Halbinsel Yucatán und zugleich die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie wurde 1542 von Francisco de Montejo auf den Ruinen der ehemalig-en Maya-Siedlung Ti Ho gegründet. Die "Weiße Stadt", die ihren Beinamen aufgrund ihrer hellen Häuserfassaden trägt, wartet mit zahlreichen Schätzen auf.
Genießen Sie das koloniale Flair und das bunte Treiben im historischen Zentrum der Kolonialstadt.
Der zentrale Punkt der Stadt ist der Zócalo. Hier tummeln sich nicht nur Besucher sondern auch Einheimische. Um den Platz herum sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten angeordnet. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist die imposanten Kathedrale, die die größte und eine der ältesten Kirchen Yucatáns darstellt. Sie wurde in den Jahren von 1561 bis 1599 im Kolonialstil errichtet und ist an der Ostseite des Zócalo gelegen. Im Regierungspalast Palacio del Gobierno können Sie einige Malereien aus der Kolonialzeit bestaunen. Sie finden ihn an der Nordseite des Zócalo. Auch der ehemalige Bischofs-palast Ateneo Peninsular, der Markt der Stadt und die Museen sind einen Besuch wert.
Das Museo Regional de Antropología am Palacio Cantón be-herbergt Fundstücke aus den Ausgrabungsstätten Yucatáns. Im Nationalmuseum für Volkskunst - das Museo Nacional de Arte Popular - findet man traditionelle Mayakleidung, Kunst-handwerk, Malerei sowie Masken.
In Mérida finden Sie ein interessantes Angebot an kulinarisch-en Köstlichkeiten aus Europa, Mexiko und der Maya-Küche. Ebenso lassen die Hotels in Mérida keine Wünsche offen. Shoppingfreunde sollten sich nicht den Besuch der Markthallen entgehen lassen. Einen Freiluftbazar finden Sie in der 63. Straße - die Casa de las Artesanías.
Chichén Itzá
Chichén Itzá ist eine der größten und am besten erhaltenen Ruinenstätten Yucatáns und liegt ca. 120 km östlich von Mérida entfernt. Es war etwa 1.000 Jahre lang ein bedeuten-des wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum. Eine der Besonderheiten der 1988 zum Weltkulturerbe erklärten und hervorragend restaurierten Stätte ist die Verbindung von Maya- und Toltekenkultur, welche sich besonders in der ca. 30 m hohen Pyramide von Kukulcán - auch El Castillo genannt - widerspiegelt.
Besichtigen Sie außerdem den Ballspielplatz Juego de Pelota, der an den Seiten durch 8 m hohe Mauern eingerahmt wird, die Gruppe der 1.000 Säulen, die Cenote Sagrado, in der von Archäologen viele Opfergaben gefunden wurde, den Krieger-tempel Templo de los Guerreros mit seinen mit Maskenreliefs geschmückten Säulen, das Observatorium El Caracol und den Convento de las Monjas.
Zweimal im Jahr - zur Sommer- und Wintersonnenwende können Sie hier in einmaliges Schauspiel erleben: In der Abenddämmerung taucht der Schatten einer Schlange an der Pyramide von Kukulcán auf, die den Treppenaufgang hinunter zu kriechen scheint.
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