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Discover Yucatán - Rundreise in Yucatán

Stationen der Reise

Cancún
Valladolid
Chichén Itzá
Ek Balam
Dzitnup
Izamal
Mérida
Campeche
Palenque
Tulúm
Playa del Carmen

 

Kathedrale von Valladolid
© Mex. Fremdenverkehrsamt  

Cancún

Cancún liegt an der karibischen Küste der Halbinsel Yucatán im südöstlichen Teil Mexikos und ist das Zentrum des Urlaubgebiets Riviera Maya. Der beliebte Badeort wurde Anfang der siebziger Jahre mit der Absicht errichtet, den Tourismus auch im Südosten Mexikos anzukurbeln. Dieser Plan der mexikanischen Regierung ging auf: Während Cancún im Jahr 1970 noch ein kleines Fischerdörfchen war, zählt die Stadt mittlerweile über 850.000 Einwohner und ist eines der größten Touristenzentren der Welt. Heute kann man Cancún in drei wesentliche Gebiete unterteilen: Die Stadt (Cancún centro), das ökologische Reservat mit seinen außergewöhnlichen Lagunen und Mangrovenwäldern und die rund 20 km lange Hotelzone (Zona Hotelera), in der sich dutzende von Hotels, Shopping Malls (plazas) und Vergnügungszentren aneinanderreihen. Dies ist der richtige Ort für alle Einkaufs- und Partywütigen.

Valladolid

Kurz nach Mérida wurde auch Valladolid von den Spaniern im Jahr 1545 auf den Grundmauern einer vorherigen Mayasiedlung gegründet. Zací war für die Maya ein wichtiges religiöses und politisches Zentrum und wurde erst nach zweijährigem Widerstand aufgegeben. Die Bevölkerung wurde hier besonders stark unterdrückt, so dass Valladolid im Kastenkrieg als eine der ersten Städte angegriffen und von 13 000 Aufständischen schwer getroffen wurde. Heutzutage fungiert Valladolid aufgrund seiner Lage vor allem als Knotenpunkt und Umsteigeplatz von Busreisenden. Es gibt aber schon ein paar sehenswerte Dinge, wenn man von den unschönen Siedlungen am Rande absieht.
Entspannen tut man sich vor allem auf einer der zahlreichen Banken auf dem schönen Zocaló, der von hübschen Kolonialbauten umgeben ist, die Restaurants, Shops oder Hotels beherbergen. Hier findet man auch die im Jahr 1706 erbaute Kathedrale. Beliebte Ausflüge von Valladolid sind die Cenote Dzitnup und die Mayastätte Ek Balam.

Chichén Itzá

Chichén Itzá ist eine der größten und am besten erhaltenen Ruinenstätten Yucatáns und liegt ca. 120 km östlich von Mérida entfernt. Es war etwa 1.000 Jahre lang ein bedeutendes wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum. Eine der Besonderheiten der 1988 zum Weltkulturerbe erklärten, zu den neuen Weltwundern zählenden und hervorragend restaurierten Stätte ist die Verbindung von Maya- und Toltekenkultur, welche sich besonders in der ca. 30 m hohen Pyramide des Kukulkán - auch El Castillo genannt - widerspiegelt. Besichtigen Sie außerdem den Ballspielplatz, der an den Seiten durch 8 m hohe Mauern eingerahmt wird, die Gruppe der 1.000 Säulen, die Cenote Sagrado, in der von Archäologen viele Opfergaben gefunden wurde, den Kriegertempel Templo de los Guerreros mit seinen mit Maskenreliefs geschmückten Säulen, das Observatorium El Caracol und den Convento de las Monjas. Zweimal im Jahr - zur Sommer- und Wintersonnenwende - können Sie hier in einmaliges Schauspiel erleben: In der Abenddämmerung taucht der Schatten einer Schlange an der Pyramide des Kukulkán auf, die den Treppenaufgang hinunter zu kriechen scheint.

Ek Balam

Noch rollen in dieser Maya-Stadt keine vollbesetzen Touristenbusse an, weshalb die Stätte seinen eigenen Zauber bewahrt hat. Der Ek Balam, der strahlende Jaguar, war eigentlich der Herrscher über die Stadt, die den Namen Tiquibalon trug. Die Hauptgebäude liegen innerhalb einer Fläche von einem Quadratkilometer, umringt von einem doppelten Ringwall. Die Hochzeit der Städte kann auf 700 – 1000 n.Chr. datiert werden, in der End- und Postklassik. Der Zugang befindet sich auf der Südseite. Der Stuckdekor der 30 Meter hohen Hauptpyramide ist erstaunlich gut erhalten, wie sonst nichts aus der Mayazeit, und weist Vollplastiken auf. Auch ist die Mischung der Baustile in Ek Balam sehr ungewöhnlich und geben Forschern ein Rätsel auf.

 

Pyramide des Kukulkán in Chichén Itzá Ek Balam

Dzitnup

Die Cenote von Dzitnup ist eine beeindruckende unterirdische Naturformation, nur etwa 7 km südwestlich von Valladolid. Steigen Sie hinab in die mystische Höhle mit einem kleinen, glasklaren See sowie zahlreichen Stalaktiten und Stalakmiten. Die Cenote ist nicht nur zum Schwimmen freigegeben, sondern bietet sich auch zum Tauchen an. Durch ein kleines Loch wird die Höhle mit natürlichem Tageslicht beschienen, was der Örtlichkeit einen besonderen Charme verleiht und gegen Mittag das Wasser in einem strahlenden Türkis funkeln lässt. Der Legende nach wurde die Cenote entdeckt, als ein Schwein durch ein Loch in der Decke fiel und seine Besitzer nach ihm suchten. Daher nannten die Maya sie auch "X-Keken" - was übersetzt "Schwein" bedeutet.

Izamal

Izamal ist die Stadt, in der die Religionen und Kulturen aufeinandertreffen. Zum einen lassen sich mitten in der Stadt Zeugnisse der Maya durch zahlreiche Pyramidenreste entdecken. Andererseits ist hier das größte Kloster Yucatáns zu finden – das Convento de San Antonio de Padua – , das wie der Rest der Stadt in sattem Gelb erstrahlt, weshalb Izamal auch den Beinamen „die gelbe Stadt“ trägt. Das Kloster wurde 1562 vollendet, nachdem der Grundstein durch den Franziskanerorden 1533 gesetzt wurde. Das Artrium ist das zweitgrößte der Welt und überhaupt ist der Kirchenbau sehr eindrucksvoll. Um die Übermacht des Christentums zu verdeutlichen, wurde er über der Mayapyramide des Regengottes errichtet. Izamal war vorher eines der wichtigsten religiösen Zentren der Maya und Pilgerziel sowie Stätte für Zeremonien, die zu Ehren des Schöpfer- und Himmelsgottes Itzamná durchgeführt wurden. Das prähispanische Izamal ist älter als Chichén Itzá und Uxmal und wurde wahrscheinlich bereits um 300 n.Chr. gegründet.

Mérida

Mérida, die weiße Stadt, ist Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán und eine der sehenswertesten und schönsten Kolonialstädte der Halbinsel. Viele Gebäude wurden aus vormals weißem Kalkstein erbaut, daher der Beiname. Die Stadt wurde am 06.01.1542 auf den Resten einer Maya-Siedlung gegründet, die durch den spanischen Eroberer „El Mozo“, Sohn des gleichnamigen Francisco de Montejo y León, der voher sein Glück im südlichen Mexiko versuchte. Das Machtzentrum der Halbinsel erlangte 1618 Stadtrecht und wurde so direkt der spanischen Krone unterstellt. Von den später erbauten sieben Torbögen, die die Stadtgrenzen markierten, sind heutzutage noch drei erhalten. Typisch für Mérida und Umgebung ist die agarveähnliche Faser Sisal, zur damaligen Zeit ein enorm wichtiges Handelsgut für die Herstellung verschiedener Produkte wie Seile oder Teppiche. Noch heute kann man Sisal-Haciendas besichtigen und sich über die Verarbeitung informieren.
Die Großstadt Mérida hat einige architektonische Highlights zu bieten. Man sollte rund um den Hauptplatz, den Zócalco, schlendern und dort die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert und die umgebenden Kolonialbauten bewundern. Ebenfalls für seine Architektur bekannt ist der Paseo de Montejo, entlang dessen man Herrenhäuser und Prachtbauten findet. Ansonsten findet man in Mérida eine reichhaltige Mischung aus Kunsthandwerk sowie Bekleidungsgeschäften, Restaurants und Cafés in einer sehr lebhaften Umgebung, in der man aber auch Nischen auf Plätzen zum Verweihlen findet.

Izamal, die gelbe Stadt Brunnen in Mérida

Campeche

Nachdem der Seefahrer Hernández de Córdoba durch die Maya eine Niederlage erlitt, gründete Francisco de Montejo, „El Mozo“, am 04.10.1540 die Stadt Campeche bei der alten Mayasiedlung Ah Kin Pech und schuff dadurch das Zugangstor für die spanischen Eroberungen der Halbinsel. Der Hafen Campeches war lange der einzige von Yucatán und enorm wichtig für die Europäer. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Stadt immer wieder von Piraten heimgesucht, weshalb eine gewaltige Verteidigungsmauer errichtet wurde, die sich über eine Länge von etwa 2.5 km erstreckte. Ein Zugang zur Stadt war nur noch durch gesicherte Stadttore möglich und die Wachtürme machten die Stadt uneinnehmbar. Eine solche Anlage ist in Mexiko etwas sehr besonderes. Die Einzigartigkeit des Stadtkerns wurde mit der Erklärung zum UNESCO Weltkulturerbe honoriert.

Heute sind in den Baluartes, den Wachtürmen, teils Museen angesiedelt und auch die Stadtmauer lässt sich besteigen. Wenn man nicht gerade am Malecón der Stadt, an der Promenade am Meer, entlangschlendert, sollte man durch das liebevoll erhaltene Zentrum bummeln. Wenn man keine Lust auf das geschäftige Treiben hat, das am frühem Abend in der Stadt aufkommt, kann man sich zum Beispiel bei einem Glas Wein mit Blick auf die Kathedrale entspannen. Besonders schön ist diese in nächtlicher Beleuchtung.

Palenque

Der Ort Santo Domingo de Palenque wurde im Jahr 1564 gegründet. Hier findet man heutzutage nichts weiter, außer viele Touristen, die sich in die Umgebung aufmachen, und wechselnde Unterkünfte, Restaurants sowie Touranbieter. Dafür sind die Ausflugsziele um so schöner. Die Ruinen der alten Mayastadt Palenque, die sich einige Kilometer außerhalb des Ortes befinden, sind wohl die sehenswertesten überhaupt – vor allem was das Ambiente betrifft. Hier können Sie in einer bezaubernden Dschungelkulisse die Welt der Maya erkunden und dabei den Brüllaffen lauschen. Die eindrucksvollsten aller klassischen Mayastätten im Süden Mexikos sind eingebettet in tropischen Regenwald. Dieser verbirgt noch immer einen großen Teil der schätzungsweise 500 Gebäude, die nach und nach freigelegt werden. Seit den frühen Achtzigern ist Palenque als Nationalpark unter Schutz gestellt und trägt außerdem den Status des UNESCO-Weltkulturerbes. Früher einmal von zinnoberrot angestrichenen Gebäuden und Stuckreliefs geprägt, hinterlässt die Architektur auch heute noch im Gegensatz zu anderen Mayastädten einen offeneren Eindruck. Der Tempel der Inschriften, in dessen Inneren sich das Grab des Herrschers Pascal des Großen befindet, gilt als eines der bekanntesten Monumente der Maya, aber auch der Rest der Anlage ist mehr als sehenswert.

So gelten die Wasserfälle Agua Azul als die schönsten Mexikos. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Stop am Misol-Há-Wasserfall kombinieren. Bei beiden Wasserfällen lässt sich ein kühles Bad genießen, bei letzteren, den höchsten Mexikos, sogar hinter die Wasserwand schauen.

Tulúm

Als Tulúm werden drei verschiedene Dinge bezeichnet. Zum einen benennt es den Straßenort, dann die zahlreichen Strandcabañas, die entlang der Küste angesiedelt sind, wie auch die Ruinen der angeblich meistbesuchten Mayastätte der Welt. In Yucatekisch bedeutet Tulúm Mauer oder Wall, da die alte Stadt von drei Seiten von einer Mauer umgeben ist. Vormals hieß der Ort zamá (Sonnenaufgang oder Morgenröte). Funde belegen, dass die Stadt mindestens im Jahre 564 bestanden hat. Ihre Hochzeit war allerdings die Nachklassik von 1200 bis 1400 n.Chr. Tulúm war eine wichtige Verbindung zwischen See- und Binnenhandel und eine der am längsten bestehenden Städte der Maya an der Küste. Entdeckte Gegenstände belegen, dass die zur See fahrenden Maya mit Ihren Kanus sagenhafte Strecken zurücklegten und sogar bis nach Costa Rica und Panama vordrangen. Durch Leuchtfeuer, wie auch im Castillo von Tulúm, fanden sie ihren Weg entlang der Küste. Von den Spaniern wurde die Stadt 1544 erobert. Später, im Kastenkrieg, fungierte sie außerdem als Zufluchtsort der Maya.
Tulúm Pueblo, der Ort selbst, bietet keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Hier findet man entlang der Hauptstraße die zahlreichen Touristenshops und Restaurants. Der Ort bietet vor allem Geschäfte, in denen sich zu erhöhten Preisen das gesamte Warenangebot an Souvenirs erstehen lässt, das die Riviera Maya zu bieten hat. Die Sehenswürdigkeit schlechthin sind natürlich die Ruinen. Die meistefotografierteste Mayastätte der Halbinsel besticht vor allem durch ihre Lage am traumhaften, türkisen Wasser der Karibischen See. An drei Seiten von einer über vier Meter hohen Mauer umgeben, öffnet sich die Stadt zur See und schließt eine Bucht mit paradisieschem Strand ein, an dem man während einer Besichtigung der gut 50 Bauten eine Pause machen und sich im Meer erfrischen kann. Weiterhin berühmt ist Tulúm aber für seine traumhaften Strände. Nördlich und südlich der Ruinen erstrecken sich zahlreiche Hotels, die im Süden vor allem Bungalows von günstig bis teuer anbieten. Sie können hier aber auch einfach nur die weißen Sandstrände unter wogenden Palmen genießen, an denen es sich im vorgelagerten Riff hervorragend Schnorcheln lässt.

Palacio in Palenque Strand bei Tulúm

Playa del Carmen

Als Playa del Carmen noch Xaman-Há hieß („der heilige Platz am Wasser“), war hier wohl das komplette Gegenteil des heutigen Orts vor zu finden. Während einer langen Zeit bis in die 70er Jahre wohnten hier nur einige Fischer in einem ruhigen Örtchen. Heutzutage handelt es sich um das bedeutenste Touristenzentrum an der Riviera Maya nach Cancún und zählt etwa 150 000 Einwohner. Die touristische Prägung der Stadt ist ziemlich extrem, trotzdem ist das Straßenbild nicht durch riesige Hotels geprägt. Die Entwicklung schreitet noch immer voran, allerdings wird die Größe der Bauten beschränkt, so dass sich der Touristenrummel durch eine harmonisch gestaltete fünfte Avenida schlängelt. Playa del Carmen ist komplett auf Aktivitäten des Strandurlaubs ausgerichtet, bietet eine Vielzahl von Restaurants und Bars, aber auch eine gute Ausgangsposition, um von hier aus das Hinterland zu erkunden sowie Tagestouren nach Cozumel oder Tulúm zu unternehmen. Die Strände sind attraktiv, breit und bestehen aus weißem Korallensand. Hier finden sich zahlreiche Strandbars und –Clubs, tagsüber teils auch etwas nettere, ruhigere Musik. Nachts geht man besonders in der 12. Straße zwischen Strand und 10er Avenida aus. Hier sind die Straßen ziemlich überfülllt. Entlang der 5ten Avenida findet man weitere Bars. Einige der Hauptaktivitäten in „Playa“ sind das Tauchen, Schnorcheln und weitere Wassersportarten.. 

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mexiko@sprachcaffe.com

 
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